Start verpennt!

Bisher gab es keine positive Rückmeldung vom HVV, so dass die Regeländerungen anscheinend nicht durchgeführt werden und die SGW weiterhin mit den altbekannten Regeln kämpfen muss.

 Gegen SFS Seligenstadt sah man vor dem Spiel eine Chance, endlich ein Spiel zu gewinnen. Aber auch diesmal wurde es leider wieder nichts. Die SGW-Mannschaft kam gar nicht ins Spiel und lag sofort trotz 2 Auszeiten mit 0:9 hinten. Diesmal lag es nicht an der Annahme, die meistens zum Steller kam, sondern der Angriff kam nicht zum Zuge. Danach fingen sich die Weiterstädter Damen und konnten das Spiel gegen die keineswegs stark spielenden Seligenstädter wenigstens ausgeglichen gestalten. Der Vorsprung konnte aber nicht mehr verringert werden, so dass der Satz mit 16:25 verloren ging.

Genauso verschlafen begann auch der 2.Satz. Gleich lag man mit 0:5 hinten, bevor man in die Gänge kam. Aber viele gute Chancen wurden im Angriff nicht genutzt, weil ohne die richtige Technik die Sprunghöhe und das Timing oft nicht stimmten. So konnte die SFS auch diesen Satz locker mit 25:19 gewinnen.

Endlich schaffte es die SGW im dritten Satz, aus den Startlöchern zu kommen und konnte diesen Satz ausgeglichen, oft sogar überlegen gestalten. In dieser Phase zeigten die Mädels, dass sie viel mehr können. Gute Abwehr, die in der flachen Halle sehr schwierig war, guter Spielaufbau und gekonnte Angriffe waren zu sehen. Aber die guten Momente kann man nicht über einen längeren Zeitraum zeigen, dann setzen sich die Fehler wieder durch. Aber man konnte sich über den Satzgewinn freuen, der zum Schluss mit 25:23 doch ziemlich knapp ausfiel.

Wie schon so oft in der Saison konnte auch diesmal der Satzgewinn die Mannschaft nicht stimulieren. Man war zwar nahe dran, dem Gegner noch einen Satz abzunehmen, aber auch hier gab es wieder viele Konzentrationsprobleme, so dass auch dieser Satz abgegeben werden musste.

Die SGW-Damen hatten gegen den Gegner sicher eine Chance, den ersten Sieg zu holen, aber leider hat es wieder nicht geklappt. Man kann zwar gegen fast jeden Gegner einen Satz holen, aber danach zerbricht oft das Spiel, so dass es in der Saison nie zu einem Tiebreak gekommen ist.

Es wäre schön, wenn man am letzten Spieltag noch ein Erfolgserlebnis genießen könnte.

Für die D2 spielten: Kim Grigat, Tanja Heiligenthal, Sophia Kho, Tamara Rothermel, Carmen Schwerdtfeger, Christina Seemann, Natasa Zujovic