D1 stark gegen Tabellennachbarn TuS Griesheim

Am vergangenen Samstag ging es für die Damen 1 gegen TUS Griesheim II ans Netz. Das Hinspiel wurde in eigener Halle 1:3 verloren. Vor allem Griesheims Zuspielerin brachte damals ein ums andere mal die Weiterstädter Damen zum verzweifeln. Man war also vorgewarnt, zugleich aber hoch motiviert 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Weiterstadt startete mit guten Angabe in den ersten Satz. Schnell konnte man sich auf 6:0 und wenig später 15:4 absetzen. Griesheim konnte häufig nur mit einfachen Dankebällen antworten. Diese brachten die Weiterstädter Damen immer wieder sicher ans Netz und so hatte Melinda Ahmels im Zuspiel keine Großen Probleme die Angreifer gut in Szene zu setzen. Es sah alles nach einem entspannten ersten Satz aus, doch leider konnte ab sofort nicht mehr aus der eigenen Angabe gepunktet werden. Die Annahme lies auch zu wünschen übrig und beim Stande von 19:14 sollte eine Auszeit die gewünschte Wende bringen. Diese brachte fern jeglicher Statistik leider nicht den gewünschten Erfolg und Griesheim holte weiter auf. Beim Stande von 19:17 brachte ein taktischer Wechsel dann die Wende und unterbrach den Lauf der Gegners. Am Ende wurde der Satz mit 25:21 nach Hause gebracht, zufrieden konnte man mit dem Verlauf des Satzes aber nicht wirklich sein.

Ab sofort wusste man das Griesheim hier nicht kampflos die 3 Punkte hergeben wollte und es entwickelte sich kein hochklassiges aber ein enges Spiel. Bis zur Mitte des Satzes lief man einem kleinen Rückstand hinterher, doch beim Stande von 9:10 besannen sich die Weiterstädter Mädels auf dass was sie von Ihrem Trainer immer wieder mitgegeben bekommen. „Mit starken Angabe direkt den Spielaufbau des Gegners unterbinden und so zu leichten Punkten kommen.“ So einfach kann Volleyball sein und so einfach war es dann auch. Nach zwei Serien von Vanessa Amann und Kim Görich war die Führung mit 20:11 doch recht komfortabel und der Satz konnte entspannt 25:17 gewonnen werden.

Beim folgenden Seitenwechsel konnte man erleben das die Stimmung beim Gegner grade den Tiefpunkt erreichte. Man geriet mitten zwischen die Fronten eines lautstarken Streits. Normalerweise kein gutes Zeichen für ein Team, doch vielleicht war es genau das was Griesheim zu dem Zeitpunkt brauchte um wach zu werden. Ab sofort übernahm Griesheim die Initiative und bei Weiterstadt lief kaum noch was zusammen. Von Anfang an lief man einem Rückstand hinterher welcher bis zum Ende nicht aufgeholt werden konnte. Auch die lautstarke Unterstützung von der Bank half nichts. 20:25 ging Satz 3 verdient nach Griesheim. War es der Zuspielerwechsel bei Weiterstadt? War es die mangelnde Konzentration oder war es wirklich der Gegner der nun vom eigenen Streit wachgerüttelt wurde? Man wird es nie erfahren…

… man kann nur versuchen altbewährtes aus Satz 1 und 2 wieder aufs Feld zu schicken. Mit einer kleinen Ausnahme. Jessica Zachmann, welche bis jetzt geschont wurde, durfte zeigen das sie zu den stärkste Angabespielerin bei den Weiterstädter Damen gehört. Weiterstadt hatte die erste Angabe und die Aufstellung wollte es so dass die drei stärksten Angabespielerinnen direkt nach einander an der Reihe waren. Zufall? Sicherlich nicht! Der Plan ging auf. Drei Rotationen später stand es 15:4 und der Satz war sauber eingepackt. Es fehlte nur noch die Schlaufe. Viel passierte nicht mehr. Ein sauberes Ass von Vivien Ahmels brachte den letzten Punkt zum 25:9 und somit 3:1 Endstand.

In der Tabelle konnte leider kein Platz gut gemacht werden. Man verbleibt im sicheren Mittelfeld auf Platz 5. Zuletzt soll nicht unerwähnt bleiben dass das Schiedsgericht auch ein wenig Aufmerksamkeit haben wollte. So wurden leicht unsaubere Zuspiele mal konsequent wie in der Landesliga abgepfiffen und dann wieder problemlos durchgehen gelassen. Bleibt die Frage ob es sowas wirklich braucht. Technisch sicherlich richtig, beim Niveau der Kreisliga trotzdem fraglich. Immerhin verteilte der erste Schiri die Fehler auf beide Seiten gleich. Jetzt steht erst mal eine lange Pause an bevor es am 8.3. zum Auswärtsspiel nach Leeheim geht.

Es spielten – mit tatkräftiger Unterstützung unserer verletzten Anne Engelfried, die dennoch nach Erfelden anreiste:
Melinda Ahmels, Vivien Ahmels, Melanie Jung, Julia Gschwind, Larissa Halle, Kim Göhrich, Vanessa Trautmann, Vanessa Amann, Jessica Zachmann, Daniela Schneider